Business13. April 20267 Min. Lesezeit

Wie deutsche Restaurants Geld sparen, indem sie auf Liefer-Apps verzichten

Liefer-Apps verlangen eine Provision von 25–30 % und sind Eigentümer Ihrer Kundendaten. Deutsche Restaurants finden bessere Alternativen, um zu wachsen, ohne ihre Margen zu verschenken.

Vlad Shytov

Vlad Shytov

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Wie deutsche Restaurants Geld sparen, indem sie auf Liefer-Apps verzichten

Lieferando berechnet Restaurants 13–30 % Provision pro Bestellung. Uber Eats kostet 15–30 %. Wolt berechnet 25-30 %. Bei einer Bestellung im Wert von 25 Euro verschenkt das Restaurant 6–8 Euro Provision vor Essenskosten, Miete oder Lohn. Für viele deutsche Restaurants sind Liefer-Apps zu einem notwendigen Übel geworden, das die ohnehin schon geringen Margen verschlingt.

Deutsches Restaurant auf einer Kopfsteinpflasterstraße

Die versteckten Kosten über die Provision hinaus

Provision sind die sichtbaren Kosten. Noch schlimmer sind die versteckten Kosten. Sie verlieren Kundendaten – die Liefer-App ist Eigentümer der Beziehung. Sie verlieren die Kontrolle über die Marke – Ihre Lebensmittel werden in generischen Verpackungen geliefert. Sie verlieren an Preismacht – Gäste vergleichen Sie mit jedem anderen Restaurant auf der Plattform. Und Sie schulen Ihre Kunden darin, über die App zu bestellen, nicht direkt bei Ihnen.

Ein Restaurant, das 5.000 EUR/Monat über Liefer-Apps erwirtschaftet, zahlt 1.250–1.500 EUR an Provisionen. Das sind 15.000-18.000 Euro pro Jahr. Für viele unabhängige deutsche Restaurants ist das der Unterschied zwischen Gewinn und Verlust.

Die Alternative: Besitzen Sie Ihre digitale Präsenz

Die Lösung besteht nicht darin, Liefer-Apps über Nacht stehen zu lassen. Es geht darum, Ihren eigenen digitalen Kanal aufzubauen und gleichzeitig die Abhängigkeit schrittweise zu verringern. Plattr bietet Ihnen die Tools, um dies zu tun, ohne etwas von Grund auf neu erstellen zu müssen.

Beginnen Sie mit einem kostenlosen Eintrag im Plattr Guide. Damit befinden Sie sich auf einer Entdeckungsplattform, auf der Gäste direkt buchen – Sie zahlen 1–3 EUR pro Cover statt 25–30 % pro Bestellung. Der Gast kommt in Ihr Restaurant, Sie behalten den vollen Scheckbetrag (abzüglich der geringen Buchungsgebühr).

QR-Bestellung ersetzt Lieferung zum Abendessen

Viele Restaurants haben begonnen, Liefer-Apps auch für die QR-Bestellung vor Ort zu nutzen. Das ist noch teurer als die Lieferung und zahlt 15–30 % Provision für einen Gast, der bereits in Ihrem Restaurant sitzt. Plattr QR Table Ordering im Small-Plan (59 EUR/Monat) bewirkt dasselbe, ohne Provision.

Gäste scannen einen QR-Code, sehen Ihr digitales Menü und bestellen über ihr Telefon. Bestellungen gehen in Ihre Küche. Sie behalten 100 % des Umsatzes.

Gäste speisen in einem Restaurant

Direkte Beziehungen aufbauen

Der wahre Wert des Besitzes Ihres digitalen Kanals ist die Kundenbeziehung. Wenn ein Gast über den Guide bucht oder über Ihr QR-Menü bestellt, erhalten Sie seine Daten (unter Einhaltung der DSGVO). Sie können sie für ein Treueprogramm anmelden, ihnen einen Geburtstagsgutschein senden und ihnen einen Grund geben, direkt wiederzukommen.

Ein Liefer-App-Gast ist ein Plattformkunde. Ein Plattr-Gast ist Ihr Kunde. Die Apple Wallet-Treuekarte in ihrem Telefon erinnert sie jedes Mal an Sie, wenn sie ihre Brieftasche öffnen.

Die Mathematik für ein typisch deutsches Restaurant

Nehmen Sie ein Restaurant mit einem Umsatz von 30.000 EUR/Monat und 5.000 EUR über Liefer-Apps. Aktuelle Lieferprovision: ~EUR 1.350/Monat. Ersetzung der Hälfte dieses Liefervolumens durch Direktbuchungen über den Guide: 83 EUR/Monat Buchungsgebühren (bei 2 EUR/Deckung, 500 Gedecke verschoben). Plus Plattr Small Plan: 59 EUR/Monat. Gesamt: 142 EUR/Monat statt 1.350 EUR/Monat. Jährliche Ersparnis: über 14.000 Euro.

Diese Berechnung berücksichtigt nicht den Wert von Treuemitgliedern, wiederholten Besuchen und höheren durchschnittlichen Schecks aus QR-Bestellungen.

Ein schrittweiser Ansatz

Monat 1: Melden Sie sich bei Plattr an, tragen Sie sich in den Leitfaden ein, digitalisieren Sie Ihre Speisekarte mit dem KI-Scanner. Monat 2: Einführung der QR-Bestellung und eines Treueprogramms. Verlagern Sie die Essensbestellung weg von der Liefer-App. Monat 3+: Wenn Ihr direkter Kanal wächst, reduzieren Sie die Abhängigkeit von Liefer-Apps. Einige Restaurants behalten eine minimale Präsenz auf einer Lieferplattform bei, liefern aber 70–80 % des Volumens direkt.

Der Kundendatenvorteil

Wenn ein Gast über Lieferando bestellt, ist die Liefer-App Eigentümer dieser Kundenbeziehung. Sie erhalten weder ihre E-Mail-Adresse noch ihre Bestellhistorie noch irgendwelche Verhaltensdaten. Wenn Lieferando seinen Algorithmus ändert oder die Provisionen erhöht, haben Sie keine Rückgriffsmöglichkeiten, da diese „Kunden“ nicht wirklich Ihre sind.

Wenn ein Gast über Plattr Guide bucht oder Ihren QR-Bestellcode scannt, wird er Ihr Kunde. Sie können sie für ein Treueprogramm anmelden, ihren Geburtstag für Geburtstagskampagnen sammeln und eine direkte Beziehung aufbauen, die Ihnen keine Plattform nehmen kann. Diese Daten verdichten sich mit der Zeit und werden zu einem Ihrer wertvollsten Unternehmenswerte.

Zahlen Sie nicht mehr 30 %, um Kunden zu erreichen, die bereits in Ihrem Restaurant sind. Erstellen Sie Ihr Plattr-Konto und beginnen Sie mit dem Aufbau Ihres Direktkanals.

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